Materialität der Migration

Ausstellungskonzept und Interaktive Website für das Forschungsprojekt „Zur Materialität von Flucht und Migration“
Projektlaufzeit: September 2018 bis Juli 2021
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„Zur Materialität von Flucht und Migration“ ist ein Forschungsprojekt, das die Beziehung von Menschen und Dingen im Rahmen von Flucht und Migration untersucht. Es wird von drei Verbundpartnern – dem Institut für Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen, dem Museum Friedland und den Exponauten – getragen. Das Projekt nimmt die Vielschichtigkeit von Mensch-Ding-Beziehungen in den Blick: die mit Gegenständen verbundenen Zukunftserwartungen, die von Dingen ausgelösten Emotionen und deren vielfältige Interpretationen.
Die von den Exponauten konzipierte und von „Neue Rituale – Studio für Formgestaltung und Technik“ umgesetzte Website dokumentiert den Forschungsprozess fortlaufend. Sie dient als Labor und gibt den Nutzer*innen über ein Open Archive sowie per Social Media die Möglichkeit, mit eigenen Beiträgen zu partizipieren.
Ziel des Projekts ist es, im Laufe von drei Jahren eine interaktive Ausstellung zu konzipieren, die selbst Forschungsprozess ist und – bezogen auf die Materialität von Flucht und Migration – neue Konstellationen und Sichtweisen erprobt und diese in das Projekt einspeist. In einem kollaborativen Prozess werden dabei verschiedene zivilgesellschaftliche Gruppen beteiligt.

 

Konzept und Koordination Website

Dr. Joachim Baur, Elza Czarnowski

Gestaltung

Neue Rituale – Studio für Formgestaltung und Technik

Gefördert durch