Moving Things. Zur Materialität von Flucht und Migration

Ausstellung und Interaktive Website für das Forschungsprojekt „Zur Materialität von Flucht und Migration“
Projektlaufzeit: September 2018 bis Juli 2022
Zur Website "Materialität der Migration"

„Zur Materialität von Flucht und Migration“ ist ein Forschungsprojekt, das die Beziehung von Menschen und Dingen im Rahmen von Flucht und Migration untersucht. Es wird von drei Verbundpartnern – dem Institut für Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen, dem Museum Friedland und den Exponauten – getragen. Das Projekt nimmt die Vielschichtigkeit von Mensch-Ding-Beziehungen in den Blick: die mit Gegenständen verbundenen Zukunftserwartungen, die von Dingen ausgelösten Emotionen und deren vielfältige Interpretationen.

Die von den Exponauten konzipierte und von „Neue Rituale – Studio für Formgestaltung und Technik“ umgesetzte Website dokumentiert den Forschungsprozess fortlaufend. Sie dient als Labor und gibt den Nutzer*innen über ein Open Archive sowie per Social Media die Möglichkeit, mit eigenen Beiträgen zu partizipieren.

Die Ausstellung “Moving Things” knüpft an das Prozesshafte des Forschungsprojekts an: bezogen auf die Materialität von Flucht und Migration sollen neue Konstellationen und Sichtweisen erprobt und wiederum in das Projekt eingespeist werden. Auf vertiefender Ebene setzt sich die Ausstellung mit Fragen auseinander wie: Wie verändern sich Objektbedeutungen und auf welche gesellschaftlichen Denkmuster verweisen sie dabei? Welche Wahrnehmungshorizonte können Dinge eröffnen und wie können sie ausgestellt werden, um eine Vielfalt an Perspektiven angemessen zu zeigen?

Parallel zur Ausstellung entsteht außerdem ein Buch. Dieses soll Funde und Befunde des Forschungsprojektes in einer offenen und ästhetisch ansprechenden Form versammeln: Texte und Bilder verschiedenster Autor*innen verbinden sich zu einer facettenreichen, mit Bedacht “kuratierten” Sammlung der etwas anderen Art.

 

Kuratorisches Team, Konzept und Koordination Website und Publikation

Dr. Joachim Baur, Elza Czarnowski, Anoush Masoudi

Gestaltung

Neue Rituale – Studio für Formgestaltung und Technik

Gefördert durch